Blitzen macht Spass

Es ist eine gefühlte Ewigkeit her, dass sich mir die Gelegenheit für Studioaufnahmen geboten hat. Aber irgendwie fiel alles zusammen: die Verfügbarkeit des Studios und ein tolles Model für Aufnahmen. Was will man mehr?

Während das Licht gesetzt wurde, hat sich mein Model schon ein wenig gelangweilt. Ein Stuhl musste her und die ersten Bilder wurden rasch aufgenommen. Zuerst haben wir mit blauen Filtern experimentiert, doch das gab nicht das gewünschte Resultat. Die Farbe war zu blaß und nicht gleichmäßig verteilt. Schön zu sehen auf dem Bild linke Seite. Die Softbox allein erhellt zwar die Haare, doch würde ein Haarlicht auf der rechten Seite das Bild interessanter machen. Schnell noch einen Spot mit Grid dazu gestellt und Voila! Be a STAR!

Da uns die Farbe Blau als Hintergrund nicht so wirklich gefallen hat, haben wir sie gegen eine rote Filterfolie ersetzt. Außerdem haben wir den weißen Hintergrundkarton gegen grauen getauscht. Die Softbox wurde in Butterfly-Stellung gebracht. Eigentlich ist die Art der Beleuchtung mehr was für Frauen. Bei Kindern finde ich die Lichtführung jedoch nicht störend.

Eine für die Herren passendere Variante der Lichtführung ist das Rembrandt-Licht. Und man braucht nur eine Lampe dafür. Ich gestehe, dass ich diese Art der Lichtführung sehr gern anwende. In diesem Fall habe ich jedoch zwei Lampen benutzt, denn aufgrund der dunklen Kleidung sollte sich das Portrait schon vom Hintergrund lösen. Deshalb habe ich den Hintergrund separat ausgeleuchtet. Das zweite Spitzlicht kommt von einem Reflektor, den ich auf dem Boden vor das Modell gelegt habe. So wird die Halspartie etwas aufgehellt (siehe linke Seite).

Beim nächsten Foto wurde nur die Softbox eingesetzt. Das Licht, welches auf den Hintergrund fällt kommt ebenfalls von der Softbox. Eine klassische Art der Lichtführung. Die der Kamera zugewandte Gesichtshälfte erhält das meiste Licht.

Und zum Schluß mein Lieblingsbild mit rotem Hintergrund:

Marvin, Du warst ein tolles Model. Die Leidenschaft für Fotografie teilt Marvin mit seiner Tante. Deshalb durfte er auch mal mit meiner Kamera fotografieren. Und wer weiß, vielleicht poste ich ja mal ein Bild?!

Liebe – eine metaphorische Annäherung

A U F     I M M E R

E R L E I D E N

V E R B L A S S E N

Zurück zum Ursprung

Manchmal muss man experimentieren und Neues ausprobieren. Wobei Neues hier eher gleichzusetzen ist mit “alt bewährtem”.

Meine digitale Spiegelreflex habe ich mittels Objektivdeckel zu einer Lochkamera umfunktioniert. Das Ergebnis ist fürs Erste okay, auch wenn ich noch nicht ganz zufrieden bin.

Holländerwindmühle

Die höchste Windmühle am Niederrhein steht in Kalkar. Es handelt sich um eine Holländermühle vom Typ Steingalleriemühle. Ihre Höhe bemißt sich auf 27 m. Der Durchmesser der Flügel beträgt 25 m.

Der untere Teil der Mühle ist aus Stein gebaut. Die Wände sind bis zu 1 m dick. Außerdem ist sie mit einer Gallerie ausgestattet. Der Besucher kann die Mühle einmal umrunden und sich die Flügel aus der Nähe betrachten. Die sind wirklich beeindruckend. Viele spannende Geschichten und Lehrreiches kann man auf den Führungen lernen.

Die Geburt eines Museums erleben

Der archäologische Verein der Gemeinde Gendringen hat in der ehemaligen Polier- und Schleifhalle der Eisengießerei- und Metallfabrik DRU in Ulft eine besondere Ausstellung organisiert.

Das Thema der Ausstellung lautet “Eisen in der Region”. Sie zeigt eindrucksvoll die Entstehung sowie Entwicklung der Eisenindustrie in dieser Region. Neben zahlreichen Dokumenten und Bildern, ist es der Arbeitsgruppe gelungen, um die unterschiedlichsten Exponate zur Schau zu stellen. Als besonderes Highlight darf man den Dokumentarfilm bezeichnen, der über die Arbeit in der DRU-Fabrik berichtet. Leider nur in der niederländischen Sprache, doch die Bilder allein sprechen Bände.

In der Region Oude Ijssel entstanden im 17. Jahrhundert Hochöfen zur Verarbeitung von Eisenerz. Die DRU-Fabrik lieferte seinerzeit hauptsächlich Haushaltsartikel. Heute ist die Fabrik umgesiedelt, die Industriehallen werden als Monumente erhalten.

Es gibt viel zu sehen auf der rund 1000 m² großen Ausstellungsfläche. Ulft liegt ungefähr 14 km von Isselburg entfernt. Die Ausstellung ist ausgeschildert und leicht zu finden. Der Eintritt ist kostenlos und kann jeden Sonntag bis Oktober zwischen 13.00 und 17.00 Uhr besucht werden.

Besuchsadresse: Hutteweg 24, Ulft (Niederlande)
Folgen Sie den Schildern DRU-FABRIK.

Nachfolgend einige Impressionen: